Samstag, 8. September 2012

Weißer Sauser unter heißer Sonne


Gebiet Ahrtal
Tour  Tour 18 - Die guten Tropfen – von Dernau nach Mayschß
Quelle Tippeltouren Band 11 (Bachem Verlag) (Buchwandern)
Anfahrt von Köln ca. 45 Min
Startpunkt Parkplatz an DER Brücke 
Streckenlänge 10 km – gut 3 Stunden immer fein auf und ab
Wer war dabei? ich



Gruppenwandern auf dem Rotweinwanderweg.

Ein grandioser Sonnenhimmel bestrahlt das Ahrtal - und mich. Und leider auch die vielen anderen Wander- und Weinfreunde, die den Rotweinwanderweg heute benutzen. Vorzugsweise Wandergruppen und Wandersenioren. Also Gruppendynamik - ohne Fluchtmöglichkeit. 

Der Weg ist toll! Sonne von oben - Weinreben rechts und links - der Blick schweift in die Ferne oder wahlweise auf die Ahr - oder wahlweise auf die Strasse weiter unten, die man allerdings auch weiter oben sehr schön hören kann. 

Kleine Weinwirtschaften entlang des Wegs - die Saison startet. Ich hab mich auch am Weissen Sauser probiert, der - einen Tag jung - noch die geschmackliche Anmutung von Traubensaft hat und entlang des Wegs ausgeschenkt wurde. Lecker!

Eine beschauliche Wanderung ist hier nicht möglich. Die gelangweilten Männer der Wandergruppen starren den Alleinwanderinnen auf den Busen, gegrüßt wird eher selten (was angesichts der Menschenmassen nicht schlimm ist) und an den engen Wegstellen ist Körperkontakt fast nicht zu vermeiden.

Tolles Ambiente - und so nah an Köln! - Aber echt zu voll.

Sauschönes Panorama.

Erstmal bergauf gehen um bergab zu schauen.

Überall kleine Eidechsen.


Der Rotweinwanderweg - alt und bel(i)ebt.

Kehrtwende in Mayschoß

Die Saffenburg - eine alte Bekannte.


Wanderfazit
Schöne Strecke ummantelt von Weinreben - aber einfach zu bevölkert.

Sonntag, 12. August 2012

Sonne und Brombeerglück

Gebiet frühes Vorgebirge
Tour  Tour 11 - Zum weißen Stein – vom "Heimatblick" zum "Eisernen Mann"
Quelle Tippeltouren Band 11 (Bachem Verlag) (Buchwandern)
Anfahrt von Köln gut 30 Min
Startpunkt Parkplatz am "Heimatblick" (das aktuell als Bauruine strahlt)
Streckenlänge 12 km – gut 2 Stunden (heute also Sportwandern)
Wer war dabei? ich



Schnurgerade durchs Vor-Vorgebirge.

Fantastisches Wetter und die Nähe von Bornheim laden ein zu einer spontanen Sportwanderung. Zackiges Wandern nach vorheriger Brombeeren-Mahlzeit rund um den leerstehenden "Heimatblick" mit fantastischer Aussicht.

Im Wanderbuch ist der "Heimatblick" noch als intaktes Restaurant beschrieben und das benachbarte "Herrenhaus Buchholz" als leerstehendes, ehemaliges Restaurant. Aktuell ist es umgekehrt. Die Wege rund um den "Heimatblick" sind gesäumt von Brombeerbüschen, die der ehemalige Wirt dort angebaut und aus denen er seine Brombeerspezialitäten gebraut hat. Eine Ruine hat ja auch viel Schönes - aber der aktuellen Tagespresse war zu entnehmen, dass dort bald wieder das Bewirtungsleben blüht.

Der unkomplizierte und wirklich sehr gerade Weg wirken sich positiv auf mein Wandertempo aus und nun wird es wirklich eine Sportwanderung. Der Weg ist zumeist wunderbar waldig schattig und nur selten bin ich der Sonne komplett ausgesetzt - und selbst das ist bei 25 Grad noch gut zu ertragen.

Viele Radler haben den Wege ebenfalls für sich entdeckt - bevorzugt Senioren und Familien - so dass der Wanderer sich nie zu alleine fühlen muss, sondern mitunter auch mal hektisch auf die Seite sprinten.
Sicher auch eine ganz gute Jogging-Strecke.

Kölner Bucht?

Brombeeren ohne Ende - rundherum um den "Heimatblick"

Bauruine "Heimatblick"

Beerengirlande

Das feine "Herrenhaus Buchholz" 

Fund am Wegesrand

Müll als forstbotanisches Dekorelement

1a Waldweg

Niedliche Babytannen - die dann zu Weihnachten
wieder auf den Tisch kommen.

Superidyllischer Fleck mit vergessenem Stroh.

Mit großem Entzücken nehme ich die elektrischen Einrichtungen am Ende der
Wanderung zur Kenntnis - bzw. den Hinweis darauf. Ob Kühe toasten?


Wanderfazit
Schöne Strecke in angenehmer Fahrnähe - aber sehr belebt. Lohnt sich sicher, wenn der "Heimatblick" wieder geöffnet hat. Regelmässig recherchieren.

Sonntag, 3. Juni 2012

Das Vorgebirge - sehen und bewandern.


Gebiet Nordeifel
Tour  "Am Rande des Vorgebirges" - Tour 30
Anfahrt von Köln 45 Min oder so
Startpunkt Parkplatz am Monte Mare in Rheinbach
Streckenlänge 16 km
Wanderdauer knapp 4 Stunden
Wanderteam Sabine und ich



Nass aber schön.

Auch nicht das erste mal, dass ich diesen Weg gewandert bin. Aber die Erinnerung ist verblasst. Nur nicht die an den komplizierten Einstieg, der schlicht schlecht beschrieben ist im Wanderbuch. Gemeinsam mit einem anderen Frauen-Wanderduo beissen wir uns durch und finden den Weg.

Das Wetter ist nicht optimal - aber auch nicht so beschissen, wie angekündigt. Wir sind gut gerüstet und ausserdem stark wandermotiviert.

Glücklicherweise führt die Strecke uns vorwiegend über waldige Wege, so dass der Regen das Wandergefühl nicht wirklich dominiert.

Hirsch am Haus (leider schlecht zu erkennen :)

Standortvermerk. 
Biergarten zwar offen - aber nicht gut besucht ...

Wald, Wald, kleine Bächlein und auch immer wieder Fischteiche, die allerdings nicht wirklich nach starkem Fischbestand aussehen, sondern eher wie kurz vorm Erstickungstod durch Laub. Enten scheinen sich dort aber wohlzufühlen. Wir sehen mindestens 2 schwule Entenfamilien.

Idyll.

Idyll II.
Die Natur freut sich deutlich mehr über den Regen als wir.

Die Natur überrascht immer wieder mit Besonderheiten. Auch wenn wir als wanderndes Frauenduo natürlich viel reden, fällt doch die ein oder andere Waldspezialität ins Auge.

Starker Wachstumswillen.
Sehr beeindruckend.

Waren es drei Mäuse, die um die 
Wette gebuddelt haben -
oder eine einzelne aber 

unentschlossene Maus?

Eine eindeutige Wegmarkierung 
ist die halbe Miete.

Wir verzichten auf den Aufstieg zur Tomburg und machen lieber ein Vesperpäuschen unterhalb mit Weitblick auf ... die schöne Gegend. Sabine zaubert zig Köstlichkeiten aus dem Rucksack. Ganz gross: Sechtemer Rosinenmilchbrötchen mit selbstgemachter Erdbeermarmelade 2012. 

Eine Schnecken-Diva, die fürs Foto alles gegeben hat.

Die Tierwelt zeigt sich uns heute ungeniert und mannigfaltig. Leider wartet nicht jedes Tier ab, bis wir unsere Kamera parat haben.

Hier sahen wir eine Maus.

Und hier noch eine. 
Aber auf den zweiten Blick doch nur aus Stoff.

Idyll III.

Erst zum Ende der Wanderung (inzwischen haben wir das Frauenwanderduo vom Anfang wiedergetroffen) wirds richtig nass. Wir sind froh, dass wir so viel Glück in den ersten dreieinhalb Stunden haben und ziehen raschen Schrittes dem Parkplatz entgegen.



Wanderfazit. Sehr schön! Weg sowie Wanderbegleitung :)

Sonntag, 25. März 2012

Der Rheinsteig - mal wieder nach langer Zeit

Gebiet Siebengebirge
Tour Teilabschnitt 3(?) des Rheinsteigs - von Bad Honnef bis Erpel
Anfahrt von Köln gute halbe Stunde
Sreckenlänge  13 km - KEIN Rundwanderweg - mit dem Bus zurück nach Bad Honnef
Wanderdauer gut 2,5 Stunden (ganz schön flott!)
Wer war dabei? ich

Highlights?
Der vorab in Troisdorf besuchte Flohmarkt jedenfalls nicht. Furchtbar, was die Leute da verkaufen wollen ....
Trotz des fantastischen Wetters nur wenig Wanderer auf dem Weg.

So nah - und ganz schön schön

Anfangs gings überraschend ordentlich bergauf. Eine schöne, kurvenreiche Strecke mit viel Wald und prächtig ausgeschildert. Ich bin völlig ohne Wanderlektüre ausgekommen.


Wirklich eine Überraschung.

Kaum vorstellbar, dass an dieser Stelle
mal Soldaten rumgewuselt haben.

Eine der wenigen Sehenswürdigkeiten.

Man kann nie wissen, ob sich eine Narzisse
nicht auch mal die Zähne putzen möchte.



Wanderfazit Schöner Weg, der vermutlich noch weitere gute Etappen verspricht.

Sonntag, 19. Februar 2012

Viel Wupper und ein bisschen Sonne

Gebiet Bergisches Land – Hückeswagen
Tour  Historischer Rundweg
Quelle Broschüre berg.wege, Karte und Beschreibung 
Anfahrt von Köln 45 Min in der Navieinstellung "schön"
Startpunkt Parkplatz  "Etapler Platz" im Zentrum Hückeswagen
Streckenlänge 12,5 km – 3,5 Stunden mit leichter Dödelei
Wer war dabei? ich


Die Wupper und ich!

Hückeswagen präsentiert sich heute nicht von seiner reizvollsten Seite - obwohl die vielen schönen historischen Häuser durchaus Reizvoll daherkommen.
Nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt geht's ab in den Wald, und dann an der Wupper entlang – und drüber natürlich :)



Rennpause vermutlich.

Gefrorenes Wasser aus der Wand.

Und im Bächlein.

Die Sonne fehlt ein bisschen - aber die Wupper ist da.

Optisch und olfaktorisch kommt sie
ein bisschen kloakig daher.
 

Hipstamatic-Panorama.

In der Mitte: eine schnurgerade Entenreihe.








Wanderfazit Natur ist immer wieder unglaublich versöhnlich.

Sonntag, 15. Januar 2012

Bergische Sonne, Wiesen und glückliche Tiere

Gebiet Bergisches Land um Much
Tour  Tour 3 - Gänsewiesen, Hühner und Ziegen - von Linde nach Delling
Anfahrt von Köln gut 30 Min
Startpunkt Parkplatz an der Kirche in Linde
Streckenlänge 11 km - ich hab einige mehr draus gemacht heute
Wer war dabei? ich


Sonne macht glücklich!

Wieder ein Zufall, der mich heute auf "Tour 3" führt. Die ausgesuchte Tour lag schlimm im Nebel, so dass ich mich sehr spontan neu orientiert habe, da mein Wandermenü heute unbedingt Sonne vorgesehen hat.
Eine fantastische Strecke über weite Wiesen mit und ohne Tier, oft begleitet von gurgelnden Flüsschen, ein bisschen Wald und immer wieder die Durchquerung von winzigen Dörflein mit urgemütlichen Fachwerkhäusern und -höfen. Und über all dem ein unglaublich und lang ersehnter strahlend blauer Himmel.





Hier bietet das Bergische Land fast schon ein Alpenpanorama.

Glasklare Pfützen.

Junger Bulle an altem Baum.

Die "Hermannquelle" - entdeckt - von einem
Hermann mit Wünschelroute.

Dieser Kollege war ziemlich aufgebracht.

Traumschaukel.


Ein sogenanntes Drängelgitter - im Hintergrund die
klassizistische Kirche von Delling.

Klein aber mächtig neugierig!

Am Eingang zur Kirche. Nett :)

Geschlossenes Gasthaus - sehr zum Unglück einiger Mitwanderer.



Gemeinschaftspause bei Schafens.

Frost, dort, wo die Sonne nicht hinkommt.





Mistelalarm.


Wanderfazit Eine richtig tolle Strecke - wenn auch heute etwas zahlreich bewandert.